Seit 1907 unterstützt SKF Vertevo, ehemals ein Teil von SKF, mit seinem Lagerwissen die Automobilindustrie. Indem wir kritische Herausforderungen der Rotation an Radlagerung und Antriebsstrang lösen, konnten wir bereits Fahrzeugherstellern helfen, leichtere, effizientere und zuverlässigere Fahrzeuge zu bauen – zunehmend auch Elektrofahrzeuge. Über die nachfolgenden Meilensteine erhalten Sie einen Einblick in unsere Unternehmensgeschichte.
Sven Wingquist gründete SKF im schwedischen Göteborg nach seiner Erfindung des zweireihigen Pendelkugellagers. Diese Technologie sollte für die zuverlässige Fortbewegung von Fahrzeugen von grundlegender Bedeutung sein.
Mit der zunehmenden Automobilfertigung zog die Nachfrage nach zuverlässigen Lagern an. SKF expandierte international und wurde zu einem Hauptzulieferer für die wachsende Fahrzeugindustrie.
AB Volvo, damals eine Tochtergesellschaft von SKF, baute 1926 eine Vorserie von Autos. Der erste Serien-Pkw von Volvo lief 1927 vom Band: der ÖV 4. 1935 löste sich AB Volvo von SKF.
1936 entwickelte SKF einen Vorläufer der heutigen Radlagereinheiten.
Das Fachwissen von SKF wurde im Motorsport zunehmend gefragt. 1947 nahmen SKF und Scuderia Ferrari ihre technische Zusammenarbeit auf, bei der SKF seine Lagertechnologie in eine der anspruchsvollsten Umgebungen im Automobilbau einbrachte.
Mit HBU1 führte SKF seine Radlagereinheit der ersten Generation für kleine und mittelgroße Fahrzeuge ein. Diese hilft dabei, separate Radlagerkomponenten durch eine voreingestellte integrierte Lösung zu ersetzen.
HBU2 trieb die Integration am Radende durch eine kompaktere Bauweise voran, steigerte die Fertigungseffizienz und ermöglichte leichtere Fahrzeugarchitekturen.
1977 führte SKF die HBU3 ein, die durch weitere Integration Gewicht, Geräusche, Schwingungen und Montagezeit reduzierte.
1987 brachte SKF die Truck Hub Unit auf den Markt und übertrug damit dieselben Prinzipien – Voreinstellung, Abdichtung und Zuverlässigkeit – auf Nutzfahrzeuge.
Die Produktion der Radlagereinheit wurde weltweit ausgebaut. Das Unternehmen stärkte seine Position als globaler Partner für Radlagerungen für Nutzfahrzeughersteller.
SKF erweiterte seine Kompetenz auf den Bereich Elektromobilität und entwickelte Lager- sowie Isolierlösungen speziell für die Herausforderungen von elektrischen Antrieben.
SKF führte für den chinesischen Nutzfahrzeugmarkt eine leichtere und kompaktere Truck Hub Unit der zweiten Generation ein, die auf Effizienz, Wartungsfreundlichkeit und Verfügbarkeit ausgelegt ist.
Als Reaktion auf die Elektrifizierung führte SKF seinen leitfähigen Bürstenring zum Einsatz mit Hybridkeramiklagern in elektrischen Hochleistungs-Antriebssträngen ein, um Störströme zu verhindern, welche Lager und andere rotierende Komponenten beschädigen können.
Auf der Professional Motorsport World Expo in Köln präsentierte SKF den Prototyp einer Gleitlagerbuchse aus holzbasierter SiC-Keramik. Die Innovation wurde mit dem PMW Award für „Chassis Technology of the Year – Mechanical“ ausgezeichnet.
SKF Automotive wird zu SKF Vertevo: ein unabhängiger, reiner Automobilzulieferer, der die Zukunft der Mobilität gemeinsam mit seinen Partnern gestaltet.
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